Hampi, Palolem (Goa) und Planaenderungen im Norden...

Hallihallo, ich schreibe aus einem Ort, wo ich eigentlich gar nicht geplant hatte hin zu fahren, aber ich habe meine Plaene komplet ueber bord geworfen, weil das Klima im Norden einfach unfassbar heiss war. ich dachte der Sueden sei heiss, aber Delhi schiesst mit seinen 45-50 Grad den Vogel eindeutig aus, deswegen sind Jule (meine tolle Reisebegleitung aus Dresden) und ich der troischen Hitze entflohen und in das wunderschoene im Himmalaya liegende Manali entflohen und das war die beste Entscheidung! Aber erstmal den restlichen Bericht ueber Hampi und Palolem. Hampi war mein absolutes Highlight. Leider fingen bei Irene und mir die Magen/Darm Probleme wieder an und wir waren etwas eingeschraenkt, aber davon liessen wir uns die Laune auch nicht verderben. Wir gingen morgens an den Fluss, weil wir gehoert hatten, dass um 8 dort taeglich der Tempelelefent gewaschen wird. Das war soooooooooooooooooooo toll, man at richtig gemerkt wie der Elefant das geniesst und es wird jeden Tag unabhaengig von irgendwelchen Touristen gemacht :-) und wir halfen auch mit beim waschen, das war soooooooooo wundervoll dem Elefanten so nah zu sein und ihn zu buersten und zu waschen und zu streicheln, noch viel toller als mein Elefantenritt. Danach entschieden wir uns eine Tempeltour per Rikscha zu machen durch die grossartigen Ruinen und Tempelanlagen mit ihren wunderschoenen Figuren und trotz des Ruinenartigen Zerfalls haben die ueber 200 Tempel in der Umgebung ihren ganz eigenen Flair mit riesigen Gottesfiguren und Verzierungen in einer Felsenuebersaehten Landschaft irgendwo im Nirgendwo wo wirklich nichts anderes is, bis auf das kleine Doerfchen, wo wir uebernachtet haben. Da man natuerlich nicht alles schafft beschraenkten wir uns an diesem Tag auf die eine Flussseite und mieteten uns ein Bike am neachsten Tag um den Rest zu erkunden. Morgens kletterten wir auf einen Berg, um von dort aus den Sonnenaufgang zu sehen, der Weg war anstrengend und ich hatte echt Angst, da es sehr steil und ohne irgendwelche Absicherungen sehr hoch ging und ich mit meiner Hoehenangst, aber als wir oben waren, hat es sich gelohnt, denn es war ein atemberaubender Blick ueber ganz Hampi, den Fluss, die Tempelruinen und die wunderschoene felsenartige Landschaft. Nachdem wir uns gestaerkt hatten uns den noch relativ erhaltenen Tempel vor unserem Guesthouse von innen angeschaut hatten, Irene beim Arzt war und wir ausgecheckt hatten (Kat blieb laenger daher konnten wir die Sachen bei ihr ins neue Zimmer stellen) mieteten wir uns wie gesagt die Bikes. Wir lernten es sehr schnell und mieteten uns dann tatsaechlich jeder ein Motorbike, was extrem cool und freiheitsfuehlend war. Wir cruisten von den alten Marktstaenden zu den Ruinenstatetten der alten Hauptstadt Hampi und zu weiteren Tempelanlagen, bevor wir per Boot (inkl Bike) zu anderen Flusseite uebersetzten und dort eine Tour durch die atemberaubende Felslandschaft zu machen zu einem Tempel mit 600 Stufen mit einer fabelhaften Aussicht ueber die Tempelruinen, den Fluss und die wunderschoene Landschaft. Es war TRAUMHAFT... Nachdem wir zurueck gefahren waren und noch was gegessen hatten mussten wir auch so langsam los machen, da unser Bus um 19 Uhr abfuhr. Leider war am Busstand weit und breit kein Bus zu sehen und nach langem Hin und Her und ewigen Diskussionen wurde uns gesagt wir muessen nach Hospet fahren und von dort wuerde unser Bus verspaetet los fahren, weil er eine Panne hatte. Letzendlich warteten wir in Hospet auchnmochmal gut 2,h aber unser Bus kam dann irgendwann und wir kamen auch am naechsten Morgen sicher in Panjim an, von wo aus wir uns entschieden nach Palolem zu fahren. Einem wunderschoenen kleinen Strandoertchen mit weissem Sandstrand, sauber (!!!), Palmenkulisse und dank Off Season spottbilligen Unterkuenften und wenigen Touristen. Wir machten in den 2 Tagen eher Entspannung, waren waehrend eines Monsunregenfalls im Meer schwimmen (hammer geile Erfahrung, ausser dass ich meine Brille verlor), machten in der 24h Bar die Nacht durch und tranken Alkohol (sowas geht nur in Goa, ansonsten schliesst alles punkt 11 in Indien), machten lange Strandpsaziergaenge zu Felsen, wo man die Wellen so gut beobachten konnte, machten eine Flussbootstour und beobachteten Tiere und Fischer und spannten einfach nur aus. Wir hatten auch ne total gemuetliche Unterkunft, es waren einfach tolle Entspannungstage. Am Samstag morgen nach einer nicht so netten Fruehstuckserfahrung (in meinem Pott Marmelade tummelte es vor Ameisen), fuhren wir nach Margao, wo Irene und ich uns verabschiedeten, sie machte weiter Richtung Mumbai und ich fuhr mit Bus zum Flughafen nach Vasco da Gama, von wo aus es nach Delhi ging. Flug ging super schnell und unkompliziert rum und Jule holte mich am Flughafen ab. Wir konnten uenstig bei Leuten, die sie durch ihr Projekt kennen gelernt hatte unterkommen und entschieden uns aber da es echt um die 0 Grad in Delhi waren am Sonntag nach Manali zu fahren in einem Direkt Luxus AC Bus 16 h ins Himalaya und hier hat mich der Zauber der Berge sofort infiziert... wunderschoene Landschaft, Berge mit Schnee, lange Spaziergaenge durch Wal;eder, heute machen wir eine kleine Treckingtour zu heissen Quellen in der Umgebung, gestern haben wir uns ein Museum und Tempe langeschaut, da es geregnet hat und Stunden in wunderschoenen Cafes und Restaurants verbracht. Haben uns jetzt auch dazu entschieden noch ein wenig hier zu bleiben und uns Agra bei der Hitze nicht mehr anzutun, ist zwar schade und eins der Weltwunder aber ich weiss ich werde Indien nicht zum letzten Mal besucht haben, daher mache ich es beim neachsten Mal. Jule wartet daher mach ich jetzt mal Schluss und lass mich weiter von diesem faszinierenden Land treiben. Es gruesst und drueckt eure tiefenentspannte Birthe

12.6.13 10:41

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Klas (12.6.13 13:41)
0 Grad in Delhi waren euch echt schon zu heiß? Verwöhnte Europäer...

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